Nussmus aus gerösteten Nüssen selbst machen

Landschaftsillustration

Nussmus gehört zu den Dingen, die man im Laden kaufen kann, aber selbst gemacht schmeckt es oft besser und frischer. Du brauchst dazu nur Nüsse, eine Küchenmaschine, etwas Geduld und ein sauberes Glas. Es braucht ein wenig Zeit und eine Maschine, die kräftig genug ist. Haselnüsse, Mandeln, Walnüsse oder Erdnüsse eignen sich, und du kannst sie mischen. Wer eigene Nüsse hat, kann sie hier auf besonders schöne Art nutzen.

Für gutes Nussmus röstest du die Nüsse zuerst, denn das gibt Aroma und macht sie leichter zu verarbeiten. Halte dich beim Rösten an die Anleitung deines Ofens oder deiner Pfanne, und behalte sie im Auge, denn Nüsse verbrennen schnell. Sobald sie duften und leicht Farbe haben, nimmst du sie heraus. Lass sie ein wenig abkühlen, bevor du sie in die Maschine gibst, und entferne bei Bedarf lose Häutchen.

Mahlen und abfüllen

Gib die Nüsse in die Küchenmaschine oder den Mixer und mahle sie, bis sie zuerst zu Krümeln und dann zu einer Paste werden. Dies dauert seine Zeit, und du musst zwischendurch anhalten und die Masse vom Rand kratzen. Lass das Gerät nicht überhitzen. Nach einer Weile wird das Mus glatt und glänzend. Wer mag, gibt eine Prise Salz oder etwas Honig dazu, aber es geht auch pur.

Fülle das Mus in ein sauberes, trockenes Glas mit Deckel und beschrifte es mit Inhalt und Monat. Bewahre es im Kühlschrank auf und verbrauche es in überschaubarer Zeit, denn selbst gemachtes Nussmus hält nicht so lange wie gekauftes. Wenn sich Öl oben absetzt, ist das normal, und du rührst es einfach um. Wirf das Mus weg, wenn es ranzig riecht, seltsam aussieht oder Schimmel zeigt. Lieber machst du wenig und dafür öfter, als einen grossen Vorrat, den du nicht aufbrauchst.

Nussmus schmeckt auf Brot, im Haferbrei, im Joghurt, in Saucen und im Gebäck. Ein Löffel davon gibt vielen Gerichten einen runden Geschmack. Als Geschenk ist ein kleines Glas ideal, mit einer Karte, die auf die Lagerung im Kühlschrank hinweist. Vermerke auch, welche Nüsse enthalten sind, denn Nussallergien sind ernst zu nehmen. So bekommt der Beschenkte etwas, das nach Handarbeit und Sorgfalt schmeckt.